Annehmen, was ist – 5 Anregungen

Kennst Du Situationen, in denen Deine Gedanken um das ewig gleiche Thema kreisen?

Vielleicht machst Du Dir Sorgen über die Zukunft. Oder jemand hat etwas getan oder gesagt, was Dich verletzt oder belastet und Dich danach immer wieder beschäftigt. Oder Deine Gedanken kreisen ständig um Aufgaben, Wünsche und Hoffnungen – und Du kannst Dich nicht davon lösen.

Wie gerne würdest Du sie vertreiben.
Doch was Du auch unternimmst, nichts scheint zu helfen.

Darum geht's hier:

Und dann auch noch Selbstvorwürfe…

Wenn Du Dich schon viel mit Dir selbst beschäftigt hast, kommen noch Selbstvorwürfe hinzu: Ich müsste doch in der Lage sein…

Besonders für spirituell orientierte Menschen entsteht hier eine zusätzliche Spannung. Müsstest Du in Kontakt mit der allumfassenden, göttlichen Liebe nicht in der Lage sein, diese zu transformieren… Wenn Du Dich auf Deine Verbindung zur Quelle allen Seins besinnst, sollte es doch ein Leichtes sein, solche kreisenden Gedanken einfach loszulassen… Dich wieder anderen Themen zuwenden können…

Leicht könnte es vielleicht sein, wenn auch nicht immer einfach.

Im Alltag scheitern wir mit unseren Ansprüchen an uns selbst genau daran 😉

Fünf Schritte, mit denen das Annehmen gelingen kann

Die folgenden Schritte können Dir als Hilfsmittel dienen, leichter aus Deinen Gedankenkarussellen auszusteigen. Sie bauen aufeinander auf und bieten Dir damit ein kleines Trainingsprogramm. Am besten probierst Du anhand von einem Thema aus, ob Dir das Vorgehen taugt.

Starte damit, Deinen Geist zu klären.

Schreibe Dir alles auf, was Dich derzeit beschäftigt. Was Du „schwarz auf weiß“ hast, belastet schon deutlich weniger. Du hast diese Punkte festgehalten und kannst Dich damit befassen, wann Du willst.

Jetzt oder später.

Der Zeitpunkt spielt keine Rolle, denn Du hast es aufgeschrieben – und damit Deinem Unterbewusstsein das Signal gegeben: Ich nehme diese Hinweise ernst.

Betrachte jeden einzelnen Punkt.

Wenn Du dazu bereits bist und mit ein wenig Abstand. Das ist ein erster Schritt, um Frieden mit Situationen zu machen, die einfach sind, wie sie sind:
Ja, Du bist verletzt worden.
Ja, Deine Situation beschäftigt Dich sehr.
Ja, Du möchtest, dass sich Dinge ändern.

Doch wie es aussieht, lässt sich daran gerade nichts machen.

Benenne die Dinge.

Veränderung wird möglich, sobald Du die Dinge so nimmst, wie sie sind. Du sagst „Ja“ zu dem, was ich und sich – erstmal oder auf Dauer – ohnehin nicht ändern lässt.

Das bedeutet nicht automatisch, dass Du handeln musst. Indem Du annimmst, was Dich beschäftigt und/oder belastet, gibst Du diesen Dingen einen Raum, in dem sie einfach sein dürfen. Nichts ist erforderlich. Es ist wie es ist 😉

Erlebe den gegenwärtigen Moment.

Dieser Moment ist das Einzige, was zählt. In diesem Augenblick geht es nicht um Vergangenheit oder Zukunft. Es geht ausschließlich um das, was jetzt ist.

Auch wenn uns dies selten bewusst ist, so ERLEBEN wir einen Moment nach dem anderen. Es ist der Verstand, der uns etwas anderes vorgaukelt.

Der gegenwärtige Moment ist alles, was ist.

Diesen bewusst zu erleben, verändert die Dinge. Das kann sehr befreiend sein. Lege alles, was Dich belastet, zur Seite. Zum Beispiel, indem Du dieses Thema bewusst in eine imaginäre – oder in Form eines Zettels auch sehr reale – Schachtel im Regal packst. Schon oft habe ich miterlebt, wie befreiend dies sein kann.

Dann richtest Du Deine Aufmerksamkeit auf das, was jetzt möglich und machbar ist. Auf diese Weise entsteht ein Raum, in dem andere Möglichkeiten sichtbar werden und sich neue Optionen entdecken lassen.

Richte Dich auf Deine Wahrheit aus.

Sobald du Dein Leben, wie es im Augenblick zeigt, angenommen hast, kann Deine innere Wahrheit ans Licht gelangen und ausgesprochen werden:

Du bist gut genug, wie Du bist und das gegenwärtige Leben ist das einzige, das Du leben kannst.

Du musst Dich nicht – weder länger noch überhaupt – mit dem „altem Krempel“ beschäftigen. Die Vergangenheit liegt hinter Dir und ist, wie sie ist bzw. war. Du brauchst Dir auch keine Gedanken über eine Zukunft machen. Diese ist noch nicht gekommen – und kein Mensch weiß, wie sie sein wird. Das Einzige, was zählt, ist JETZT.

Davon spricht auch Eleanor Roosevelt:

Yesterday is history. Tomorrow is a mystery. Today is a gift.
Gestern ist Geschichte. Morgen ist ein Mysterium. Heute ist ein Geschenk.

Nutze das Geschenk dieses Tages und genieße diesen besonderen Augenblick, der schon morgen vorbei ist, egal, wie schön oder schrecklich er war 😉

Es fällt Dir alleine schwer, belastende Gedanken loszulassen und wünschst Dir dafür Unterstützung?

Melde Dich bei mir und wir klären in einem kostenfreien 20-minütigen Gespräch, ob und wie ich Dich unterstützen kann.

PS: Am Ende zählt nur die Liebe :-)

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Wenn du meinen Beitrag kommentierst, werden deine Daten nur im Rahmen deines Kommentars gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Es gilt meine Datenschutzerklärung.

Ähnliche Beiträge

Es ist Zeit, der Liebe in Deinem Leben mehr Raum und einen angemessenen Platz zu geben.

Ulrike Bergmann
Die Mutmacherin für spätes Liebesglück

LIEBES ♥ BRIEFE

Ich halte mich natürlich an den Datenschutz. Du kannst Dich per E-Mail oder in jedem Newsletter mit einem Klick abmelden und Deine E-Mail wird dann gelöscht.

Scroll to Top

Hier gibt es die Möglichkeit, wichtige Dinge (z.B. Events) zu kommunizieren…