Loslassen auf allen Ebenen: die Zeit ist reif dafür

Darum geht's hier:

Mein 2023 war geprägt von einem großen Loslassen

Dies geschah auf vielen Ebenen und hat sehr viel in Bewegung gebracht.
Einerseits war es anstrengend, denn es waren jede Menge Emotionen damit verbunden.
Andererseits hat es viel Freiraum geschaffen, in dem Neues entstehen konnte und weiterhin kann.
Jetzt fühle ich mich bereit für die großen Veränderungen, die uns in den nächsten Jahren erwarten.

Loslassen heißt: sich dem Wandel stellen

Diesem Wandel müssen wir uns in der einen oder anderen Weise stellen. Daran führt kein Weg vorbei. Egal, ob wir Veränderungen herbeisehnen oder uns wünschen, dass alles wieder so wird, wie wir es gekannt haben.

Letzteres ist eine Illusion.

Es gibt kein Zurück mehr zu dem, was einmal war.

Daher ist es wichtig und vor allem zukunftsweisend, sich mit dem Loslassen zu befassen und mit möglichst wenig Ballast in die Zukunft zu gehen.

Womit wir mitten im Thema sind…

Ich bin in diesem Jahr durch eine gute Schule gegangen 😉

Mein großes Loslassen hat im Frühjahr begonnen mit der Entscheidung, das Thema „Nochmal die Liebe wagen“ nicht weiter zu verfolgen. Ich spürte deutlich, dass es aus meiner eigenen, sehr ermutigenden Erfahrung entstanden war. Dadurch entstand der Wunsch, lebens- und beziehungserfahrene Single-Frauen zu ermutigen, auch in der Liebe ihren eigenen Weg zu gehen.

Ich wollte ihnen zeigen, dass es möglich ist, wenn sie sich dem Thema partnerschaftliche Liebe bewusst stellen. Mit dieser Ausrichtung gingen wichtige Bereiche meiner Arbeit verloren. Vorgehensweisen, mit denen ich großartige Ergebnisse erzielt und etwas bewirkt hatte. Etwas bewegen, ist für mein Handeln von zentraler Bedeutung.

Reflektionsfrage:

Kennst du die Werte, die für dein Handeln von zentraler Bedeutung sind?

Die Suche nach dem Neuen…

Diesem Loslassen folgten Monate der Suche nach dem „Neuen“. Dazu musste ich mich unter anderem diesen Fragen stellen:

  • Worauf will ich mich konzentrieren?
  • Was hat das Potenzial für Freude UND Erfolg?
  • Worin bin ich richtig gut?
  • Wen will ich wirklich erreichen?
  • Bei welchen Themen kann ich etwas bewirken?

Männer, Frauen, Ziele revisited 😉

In der Beschäftigung mit diesen Fragen tauchten auch Erinnerungen, alte Wünsche und scheinbar vergangene Themen auf.

Eines davon war besonders wichtig. Es bekam endlich seinen klaren, nachvollziehbaren  Kontext: die Unterschiede zwischen männlichem und weiblichem Vorgehen in Sachen Ziele und Coaching. Damit hatte ich mich schon 2006 beschäftigt. Damals war mir dies aufgefallen: die Methoden, die ich gelernt hatte, führten bei vielen meiner Kundinnen UND bei mir selbst nicht zu den erwarteten Ergebnissen.

Damals war es „nur“ ein Gefühl.

Die praktische Umsetzung hat mich immer schon mehr interessiert als der theoretische Hintergrund. Ich bin keine Wissenschaftlerin, die so einem Thema forschend auf den Grund geht. Damals war  Google als Suchmaschine noch nicht allgegenwärtig – und ich fand keinen Beweis für meine These. Daher habe ich meinen „Ziele brauchen LIEBE“-Ansatz wieder fallengelassen.

Bis zu diesem Frühjahr.

Da stieß ich auf die Weiterbildung in „Woman Centered Coaching“ bei Dr. Clare Zammit. Sie hat genau dieses Thema erforscht und lieferte mir nun Hintergründe und Zusammenhänge. Zudem habe ich einen Coachingansatz kennengelernt, der meiner Arbeit neue Facetten hinzugefügt hat und dadurch eine neue Dimension von Ergebnisse ermöglicht.

Reflektionsfrage:

Was hast du in diesem Jahr entdeckt, was dir Futter für ein altes Thema lieferte oder einen anderen Blickwinkel darauf?

Es gab weitere Aha-Momente während des Sommers.

Sie alle haben mich auf die intensive Loslass-Phase zum Jahresende vorbereitet 😉

Zwei Arten von „altem Zeug“: Güter und Gedanken

Meine intensive Loslass-Phase begann damit, dass ich im Oktober und November meinen Partner darin unterstützt habe, das Familien-Haus von 33 Jahren loszulassen und sich auf den Umzug in eine 2-Zimmer-Wohnung vorzubereiten. In so vielen Jahren sammelt sich jede Menge von „Zeug“ in Form von Gütern an.

Diese Güter loszulassen, war für ihn ein emotionaler Kraftakt, während es mir leicht fiel, das „alte Zeug“ zu entsorgen 😉

Doch auch bei mir gab es einiges an „altem Zeug“, das ich losgelassen habe. In erster Linie waren es bislang gültige Vorstellungen = Gedanken, wie die Dinge zu sein haben.

Sich von alten Vorstellungen trennen

Dies ist oft viel zäher als materielle Dinge loszulassen.Wohl auch, weil sich Gedanken weniger gut greifen lassen.

Ein Beispiel:

Ich war sehr lange davon überzeugt (und habe es mir auch immer bewiesen!), dass es ich erst im Januar meine Ziele für das neue Jahr festlegen kann. Meine Begründung dafür: Mit dem Jahreswechsel ändert sich die Energie.

Das glaube ich weitgehend noch immer. Doch was soll ich tun, wenn der Drang, mich mit meinen Zielen zu befassen, über Wochen immer stärker wird?

So habe ich bereits Anfang Dezember meine wesentlichen Ziele in den wichtigsten Bereichen aufgeschrieben und am Wochenende mein Zukunftsposter erstellt.

Bislang Unmögliches wird möglich

Sogar etwas bislang „Unmögliches“ ging mir plötzllich leicht von der Hand 🙂

Ich konnte Stapel von Papier zu entsorgen, die sich in den letzten Jahren angesammelt hatten. Schon im Sommer 2022 hatte ich viele alte Ordner in die Aktenvernichtung gegeben und dies als einen Akt der Befreiung erlebt.

Doch ein Bereich hielt sich sehr hartnäckig, auch wenn ich es mir schon oft vorgenommen hatte: die wachsenden Papierstöße. In diesem Feld gehöre ich zu den „Sammlerinnen und Jägern“. Wenn die Stöße zu groß wurden, habe ich sie in einfach in Kartons und Klappboxen deponiert und in eine wenig einsehbare Ecke gestellt.

Damit war jetzt Schluss. Ich habe systematisch mit dem Durchforsten und Entsorgen begonnen und dabei festgestellt:

Es kann auch Spaß machen!

Es ist im wahren Sinn des Wortes erleichternd.
Zu meiner großen Freude fanden sich darin auch einige Aufzeichnungen, die ich vergeblich gesucht hatte und andere, die gerade jetzt sehr wertvoll sind.

War das Loslassen einfach?

An manchen Stellen schon, an anderen nicht.

Das hängt mit unseren Emotionen zusammen.

Anders als Gefühle, die in der Gegenwart stattfinden, sind Emotionen mit Ereignissen der Vergangenheit verknüpft. Wenn wir sie – oder die damit verbundenen Gegenstände – loslassen, befürchten wir, dass auch die emotionale Verbindung verloren geht.

Wäre das wirklich so schlimm?

Hier ein paar Gedanken dazu. Diese haben großen Einfluss darauf, wie leicht oder schwer uns das Loslassen fällt.

Emotionen loslassen

Emotionen gehören der Vergangenheit an und hindern uns an einer bewusst gestalteten Zukunft.

Wir verknüpfen unsere Erinnerung an Ereignisse, die wir in eine bestimmte Richtung interpretiert haben.

Wobei noch nicht einmal sicher ist, dass unsere Erinnerung richtig ist und das Ereignis genau so stattgefunden hat. Vor allem mit Geschwistern hast du sicher schon mal erlebt, dass eure Erinnerungen an ein gemeinsames Ereignis völlig unterschiedlich waren. Ähnliches gilt auch für die eigene Erinnerung 😉

Reflektionsfrage:

Wie wäre es, wenn du dich darauf ausrichtest, immer wieder wunderbare neue Erfahrungen zu machen, die dich und dein Leben bereichern?

Je stärker wir emotional an etwas hängen, desto wichtiger erscheint uns, dass wir daran festhalten. Doch Emotionen sind nur interpretierte Gedanken und keine ultimativen Wahrheiten.

Diese Gedanken führen zu Gefühlen.

Oder genauer: es entstehen die oben erwähnten Emotionen, die ein Ereignis und das damit verbundene Gefühl untrennbar miteinander koppeln. So fest, dass wir meinen, wir könnten diese Emotionen nicht mehr loslassen.

Doch genauso wie wir Denken und Fühlen miteinander ver – knüpfen, können wir beides auch wieder ent – knüpfen und uns dadurch von der emotionalen An-Bindung befreien.

In diesem Artikel habe ich ausführlich über die Verbindung von Gedanken und Gefühlen geschrieben: Druck entsteht erst im im Kopf und dann im Gefühl.

Zugegeben, es ist nicht immer leicht, hinderliche Gedanken loszulassen.

Doch es ist möglich.

Ein potenzielles Vorgehen findest du in diesem recht lustigen Video:

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Wenn du dir Unterstützung beim Loslassen von hinderlichen und für deinen Weg nicht mehr brauchbaren Emotionen wünschst, melde dich bei mir. Ich nutze ein sehr effektives  Werkzeug, mit dem es möglich ist, emotionale Blockaden schnell, einfach und vor allem dauerhaft aufzulösen.

Reflektionsfrage:

Was hast du in diesem Jahr losgelassen? Was hat dir dabei geholfen?

Teile deine Antworten zu den eingestreuten Fragen und deine Erfahrungen mit dem Loslassen gerne in den Kommentaren. So profitieren wir alle davon.

PS: Geh' Deinen eigenen Weg – es gibt keinen besseren!

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Ulrike Bergmann

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