Was jetzt und weiter wichtig ist…

Was jetzt und weiterhin wichtig ist

… und warum Du dir dafür Raum geben solltest 🙂

Natürlich „sollst“ und „musst“ Du überhaupt nichts.
Du hast nämlich immer die (Wahl-)Freiheit über das, was Du tust – oder auch lässt. Du allein wählst, ob Du Dich statt für Angst, Zweifel und Sorgen für Liebe, Freude und Zufriedenheit entscheidest. Zugegeben, das ist in einer Zeit großer und wachsender Unsicherheit keine leichte Aufgabe. Doch sie ist möglich.

Darum geht's hier:

Warum eine Entscheidung gegen Angst & Co in dieser Zeit so wichtig ist

Auch Dir wird nicht verborgen geblieben sein, dass wir uns in einer Zeit des Wandels und wachsender innerer und äußerer Auseinandersetzungen befinden. Eine Wandelzeit bringt immer große Umbrüche mit sich. Veränderungen gehören zum Leben dazu.

Doch diesmal ist eines anders: Vieles, was bislang selbstverständlich erschien, ändert sich gerade mit enormer Geschwindigkeit.

Betrachten wir zunächst den gesellschaftlichen Rahmen.

Wer jünger ist, weiß es nicht – und auch viele von uns Älteren erinnern sich kaum daran: es gab mal Zeiten ohne Computer, Handys oder Internet. Es gab auch schon einmal eine lange Phase, in der gehörten Terror, Straßenschlachten, (auch gewalttägige) Demonstrationen und – dadurch hervorgerufen – massive Verunsicherungen zum Alltag. Dies waren die 1970-er Jahre mit dem Terror der RAF.

Verglichen damit sind die gegenwärtigen Umbrüche fast harmloser Natur.

Damit möchte ich die Veränderungen und Herausforderungen, die wir derzeit in Deutschland erleben, keineswegs klein reden. Situationen wie der massenhafte Zustrom von Flüchtlingen, mögliche Einschränkungen der Energieversorgung, eine steigende Inflation und weitere Bedrohungen unseres gewohnten Lebens, sind reale Herausforderungen und Probleme. Sie betreffen viele Menschen in diesem Lande und dafür müssen wir Lösungen finden.

Aus früheren Erfahrungen können wir lernen

Mit Flexibilität, Zuversicht und durch Zusammenhalt als Gesellschaft werden wir auch diese Phase nicht nur überstehen, sondern sie meistern und gestärkt daraus hervorgehen.

Dafür brauchen wir einen Gesinnungswandel und die Bereitschaft, an die Themen mit offenem Geist, Fantasie und Bereitschaft zu mehr und anderen Formen der Auseinandersetzungen heranzugehen.

Vor allem brauchen wir Menschen, die sich nicht durch Ängste, Sorgen und Zweifel lähmen lassen, sondern sich einbringen und den Wandel mit gestalten. Auf der persönlichen Ebene ist dies für jede und jeden von uns möglich.

Einige Grundsätze über das Leben

Diese können uns helfen, individuelle Veränderungen mutig, kreativ und zuversichtlich anzugehen und damit auch zum gesellschaftlichen Wandel beizutragen.

Die Herausforderungen dieses Wandels anzunehmen, ist nicht leicht. Schon aufgrund unserer Biologie sind Menschen daran interessiert, so lange wie möglich am Bekannten festzuhalten. Dies versuchen wir mit aller Macht – und vergeben damit leicht eine große Chance: nach anderen Möglichkeiten zu suchen, neue Lösungen zu entwickeln oder auch „nur“ mit dem zu fließen, was sich zeigt.

Genau an diesem Punkt stehen wir jetzt und dafür brauchen wir mentale Hilfsmittel wie auch praktisches Werkzeug. Für beiedes biete ich Dir hier Anregungen.

Das Leben besteht aus einem ständigen Wandel.

Das klingt zunächst nach Plattitüde und einem vielfach gehörten und gelesenen Satz. Gehört ist allerdings noch nicht verstanden oder gar als Prinzip angenommen. Erst wenn dieses Prinzip tief ins Bewusstsein eingesunken ist, können wir es wirklich (an)nehmen und als Basis für unser Handelns nutzen. 

Das Leben ist immer für und nicht gegen uns.

Noch so ein Satz, der auf manche Menschen wie das sprichwörtliche „rote Tuch“ wirkt. Daher lehnen sie diesen Gedanken sofort ab. Sobald wir dies jedoch verstanden und durchdrungen haben, entstehen Möglichkeiten, die zuvor nicht sichtbar waren. Zugleich wird es möglich, der eigenen wie der kollektiven Sehnsucht nach wahrhaftig wirksamen Veränderungen zu folgen.

Dafür müssen wir allerdings die Illusion loslassen, Kontrolle sei möglich. Wenn wir dazu bereit sind und dieses tief in uns sitzende Kontroll-Bedürfnis loslassen, können wir wahrhaftig mit dem Leben fließen. Neben dieser im Bewusstsein verankerten Erkenntnis, sind dafür drei weitere Zutaten hilfreich und erforderlich:

Diese Zutaten sind (Gott-)Vertrauen – Hingabe – Liebe.

Zu jeder dieser Zutaten findest Du hier einige Impulse und an ihrem jeweiligen Ende eine Forschungsfrage.

Gott-Vertrauen

Dies bedeutet: Wir vertrauen darauf, dass uns ALLE Ereignisse in unserem Leben DIENEN. Auch wenn wir dies im „Ernstfall“ – einem beängstigenden, schmerzhaftem oder einschränkenden Ereignis – nicht sofort erkennen können.

So wie bei meinem Sturz mit Bruch der Kniescheibe im Sommer 2017. In der Folge musste ich eine lange geplante Reise in den Osten Kanadas absagen Im Gegenzug erlebte ich, was ich im Rückblick als „Sommer der Liebe“ bezeichnet habe. Durch meine Unbeweglichkeit durfte ich lernen, Hilfe von vielen Seiten anzunehmen und habe dadurch unendlich viele Formen liebevoller Unterstützung erfahren. Heute gehe ich sogar so weit, dass dieser Sommer eine der wichtigsten Lernaufgaben meines Lebens beinhaltet hat. Er hat dazu beigetragen, dass ich heute vielfältige und kreative Entwicklungsräume anbiete und mich als „Liebes-Botschafterin“ sehe.

Forschungsfrage:

Welche Erfahrungen hast Du mit (Gott-)Vertrauen gemacht und was dadurch erlebt?

Hingabe

Diese Vorstellung ruft bei vielen Menschen zunächst Abwehr hervor. Sie verbinden mit Hingabe, sich selbst und die eigenen Wünsche aufzugeben oder sich anderen Menschen oder Ereignissen unterzuordnen. Das ist eher Selbstaufgabe. Sie führt dazu, in eine Opferhaltung zu gehen, statt sich vom Leben führen zu lassen und aktiv zu bleiben.

Für mich bedeutet Hingabe, mich dem Fluss des Lebens anzuvertrauen und mit ihm zu fließen. Das ist wahrlich keine einfache Aufgabe, so wie wir alle geprägt und sozialisiert wurden.

Wenn Du mehr zum Thema Hingabe entdecken möchtest, empfehle ich Dir den Einführungs-Workshop meiner Kollegin Yvonne Unger. Er findet jeweils am letzten Donnerstag im Monat statt und ist kostenfrei. In ihrem Blog findest Du zudem anregende Beiträge rund um die Themen Hingabe und Bewusstheit.

Forschungsfrage:

Was ist Deine Vorstellung von Hingabe und was verbindest Du damit?

Liebe

Wie Vertrauen und Hingabe ist auch die Liebe vor allem anderen eine Haltung dem Leben und anderen Menschen gegenüber. Sie wertet und urteilt nicht, sondern mit ihr nehmen wir Menschen als das wahr, was sie (auch) sind: göttliche Wesen in einem menschlichem Gewand. Und dieses ist so vielfältig wie das Leben insgesamt.

Manche „Gewänder“ finden wir wunderschön oder faszinierend, andere irritieren uns oder fordern uns heraus, weil sie so anders sind als wir selbst und das Umfeld, in dem wir großgeworden sind und geprägt wurden. Doch mit den Augen der Liebe betrachtet, können wir auch hier die Schönheit des (Selbst-)Ausdrucks entdecken und damit beginnen, diese wertzuschätzen.

Forschungsfrage:

Was bedeutet es für Dich, in einer Haltung der Liebe zu sein und aus dieser zu handeln?

Das Eingangstor zu einer anderen Art des L(i)ebens

Alle drei Faktoren – Vertrauen, Hingabe und Liebe – lassen sich einüben: mit kleinen, alltäglichen Schritte bis hin zu großen Bewegungen. Mit Deiner Entscheidung, ihnen mehr Aufmerksamkeit zu geben und sie in Deinem Alltag einzusetzen, startet eine andere Art des Lebens.

Das geht allerdings nicht „von jetzt auf gleich“, sondern ist wie alles Grundlegende im Leben ein längerer Entwicklungsprozess.

Dieser beginnt für jede an einer anderen Stelle und aus unterschiedlichen Gründen: freiwillig aus einer Sehnsucht heraus oder eher unfreiwillig aufgrund von Verlust, Krankheit, Trennung oder Tod eines geliebten Menschen.

Es spielt keine Rolle, wo Du stehst und wie Du bislang vorgegangen bist. Wie am Anfang schon angesprochen: Es ist alles (D)eine Wahl. Du wählst, was Du möchtest, was dafür passt und wie schnell oder langsam Du vorgehst. Dazu dienen die folgenden Möglichkeiten.

Versuchsstationen und Forschungsräume nutzen

Angesichts der aktuellen Herausforderungen, vor denen wir stehen, gibt es zahlreiche Versuchsstationen. In ihnen lassen sich in einem geschütztem Rahmen Erfahrungen machen lassen. Dies sind einige Möglichkeiten aus meinem Repertoire:

  • Virtuelle und reale Orte, an denen erste Erfahrungen im geschützten oder persönlichen Rahmen möglich sind, zum Beispiel als 40-Tage-Begleitung (Infos per Mail)
  • Erfahrungsräume, die Du immer wieder aufsuchen und aus denen Du kleine Kostproben mitnehmen kannst, wie meine monatlichen Erlebnisabende.
  • Kompakte Angebote, die es Dir ermöglichen, erstmal Deinen Zeh ins kalte Wasser zu stecken. Flirten ist hierfür ein guter Ansatzpunkt – es ist zunächst unverbindlich, ist spielerisch und hinterlässt im besten Fall ein Wohlgefühl. Wie der 5-teilige Forschungsraum „Mein Flirt mit der Liebe“. Die Faktoren Gottvertrauen und Hingabe haben darin auch kurze Auftritte 😊
  • Fortlaufende Begleitung mit Austausch und Inspiration – diese findest Du in meiner Jahresgruppe „Liebe finden, Liebe leben“. Sie wird im März starten und Dir einen Raum und Rahmen für eine kontinuierliche Beschäftigung und Entwicklung bieten. Bereits jetzt kannst Du Dich für weitere Informationen vormerken lassen.

PS: Am Ende zählt nur die Liebe :-)

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