Ein Erfahrungsbericht aus der Zukunfts.Werkstatt
Katharina ist eine fiktive Figur. Die Zitate stammen von echten Teilnehmerinnen.
Viele erfahrene Unternehmerinnen kennen dieses Gefühl: Das Business läuft, und trotzdem stimmt etwas nicht mehr. In diesem Erfahrungsbericht erfahrst du, was in der Zukunfts.Werkstatt passiert, wenn Frauen aufhören, alleine im Kopf zu kreisen, und anfangen, in einem Kreis selbständiger Frauen zu klären, was ihr nächster Schritt ist.
Es gibt diesen Moment, in dem man spürt, dass etwas nicht mehr stimmt, ohne sagen zu können, was genau. Katharina kannte ihn gut.
Von außen betrachtet lief ihr Business, sogar sehr gut. Über zwanzig Jahre Erfahrung, Kundinnen, die sie schätzten, ein Netzwerk, das stärkte. Und trotzdem spürte sie seit einer Weile etwas, das sich schwer benennen lässt: als würde sie jeden Morgen in ein Kleid schlüpfen, das ihr einmal auf den Leib geschneidert war und ihr, kaum merklich, zu eng geworden war.
Sie hatte viel darüber nachgedacht. Immer wieder dieselben Runden in ihrem Kopf gedreht. Und war doch zu keinem Ergebnis gekommen, das sich wirklich stimmig anfühlte. Denn das ist das Tückische an solchen Fragen: Sie lösen sich nicht durch Nachdenken. Sie lösen sich im Gespräch.
Wenn man die ganze Zeit allein im eigenen Kopf herumrotiert, kommt man gar nicht zu solchen Ergebnissen. Dazu kommt man im Gespräch, und durch das, was plötzlich wie von oben in den Kopf hineinfällt, wo man plötzlich weiß: da geht es lang.
Heike, Teilnehmerin der Zukunfts.Werkstatt
Lauschen. Einfach erst mal lauschen.
Was Katharina in der Zukunfts.Werkstatt überraschte, war die Aufforderung, sich Zeit zu lassen und nicht sofort zu antworten. Am Anfang jedes Treffens steht dieselbe Einladung: Warum ist es wichtig, dass ich heute hier bin?
Einfache Frage, ehrliche Antworten
Nicht rhetorisch gemeint, sondern wirklich gefragt, mit Aufschreiben und Teilen. Eine einfache Frage, die viel bewirkt und Überraschendes zutage bringt. Wer sie ehrlich beantwortet, bleibt einen Moment länger bei sich, will genauer hinzuspüren: Was jenseits von Verbindlichkeit hat mich dazu geführt, dass ich an diesem Treffen teilnehme? Mich entschieden habe, mir diese bewusste Auszeit zu nehmen, statt bei den To-Dos zu bleiben, beim Umsatz oder dem, was gerade drängt oder anderweitig wichtig erscheint.
Manchmal war ihre Antwort: Weil ich nicht mehr alleine denken möchte. Manchmal: Weil da eine Idee in mir schlummert, die ich noch nicht aussprechen kann. Manchmal schlicht: Weil ich diese Frauen in mein Herz geschlossen habe und mich freue, sie wiederzusehen.
Und dann hörte sie den anderen zu.
Was Katharina erstaunte: Wie viel sie in den Geschichten der anderen von sich selbst erkannte.
Die Frau, die aufgehört hatte, in Kategorien von höher, schneller, weiter zu denken, und endlich wissen wollte, was ihr Weg ist. Das kannte sie selbst sehr gut.
Die andere, die aus gesundheitlichen Gründen aus der Sichtbarkeit verschwunden war und gedacht hatte, das wäre für immer. Bei ihr war es etwas anderes, doch auch sie hatte sich aus der Sichtbarkeit verabschiedet.
Die dritte, die zu oft Ja sagte, obwohl sie eigentlich ein Nein spürte – und noch nicht wusste, was sie damit anfangen wollte. Wie oft hatte sie selbst ihrer inneren Stimme die Gefolgschaft verweigert…
Erste Erkenntnisse tauchen auf
Sie entdeckte: Das betrifft mich auch. Ich habe es bloß nicht so in Worte fassen können. In diesen Treffen konnte sie es aussprechen und erlebte: Ich werde damit gehört. Es war der Anfang von vielen weiteren, kleinen Schritten. Zudem auch das „noch nicht wissen“ gehörte. Erstmal antwortlos zu sein.
Zukunft erleben, bevor man sie planen kann
Im zweiten Treffen der Zukunfts.Werkstatt schrieben die Teilnehmerinnen einen Brief. Anders als Katharina es bislang kannte, richtete sich dieser Brief nicht an eine Kundin oder an sich selbst von heute oder in einem Jahr. Dieser Brief wurde von ihrem Zukunfts-Ich verfasst, der Person, die sie in drei Jahren sein wollte.
Von Ulrike angeleitet, gelang es ihr, den Kopf und alle dort beheimateten Vorstellungen zu verlassen und sich stattdessen mit ihrem Herzen und ihrer Liebe zu sich selbst zu verbinden. Ihrer inneren Weisheit zu vertrauen und aus dieser Ebene heraus Bilder, Gefühle, Worte auftauchen zu lassen.
Durch Schreiben zur inneren Resonanz
Sie schrieb. Zunächst noch zögerlich, dann flossen ihr die Worte in einem Zug aus der Hand. Als sie den Brief danach laut vorlas, spürte sie eine starke Resonanz in ihrem Körper, die sie überraschte: Sie glaubte, was sie geschrieben hatte. Das war kein Wolkenkuckucksheim oder ein Versprechen an sich selbst. Es war ein kraftvolles Bild, das schon in ihr gelebt hatte, ehe sie es nun in Worte gefasst hatte.
Da ist so alles in mir mitgegangen. Das war ein Game Changer. Ich habe mich dort gesehen, was ich aufgeschrieben habe, nicht nur im Sinne von, das klingt gut, sondern da ist wirklich alles in mir mitgegangen.
Stefanie, Teilnehmerin der Zukunfts.Werkstatt
Gewichtige Themen tauchen auf
Es gab auch Treffen, in denen ein Thema schwerer wog. Die eigene Angst, der nächste Schritt, den man immer wieder vor sich herschob. Was man längst wusste, doch noch nicht auszusprechen wagte. In solchen Momenten gab es keine Empfehlungen irgendwelcher Art. Ulrike führte mit überraschenden Fragen, die tiefer gingen als sie es kannte.
Die Antworten wurden in kleineren Runden geteilt und in besonderer Weise von der Gruppe zurückspiegelt: Was ich in deiner Antwort höre, ist… Mich berührt besonders… Einen Gedanken, den ich dir mitgeben möchte…
Das war anders, als man es aus den meisten Formaten kennt, und wer es einmal erlebt hat, versteht und spürt den Unterschied sofort.
Weisheit teilen und endlich gehört werden
Manches Mal gab es eine Runde, an die sich Katharina bis heute besonders gerne erinnert. Jede Frau im Kreis sagte ihr, was sie in ihr sah: das Größere, das schon immer da gewesen war, ohne dass sie es laut gesagt hatte.
Das bestätigt meine Träume. Also können meine Träume gar keine Hirngespinste sein. Dieses Feedback war unglaublich für mich, so wertschätzend, ohne klugscheißerische Ratschläge. Es hat mich wirklich getroffen und richtig was bewirkt.
Petra, Teilnehmerin der Zukunfts.Werkstatt
Solch eine weitreichende Rückmeldung verändert etwas. Auf eine Weise, die sich erst später in ihrer ganzen Tragweite zeigt.
In der Stille entstehen Antworten
In der Werkstatt trafen sie sich alle vier Wochen. Manchmal dachte Katharina in den Wochen dazwischen, dass eigentlich nicht viel passiert war. Bis sie wieder im Kreis saß, den anderen Frauen zuhörte, und plötzlich wusste, was ihr nächster Schritt war.
Das kam nicht von außen. Es tauchte in ihr auf, weil etwas still genug geworden war, um diesen Impuls zu vernehmen. Ihr inneren Kompass war immer da gewesen. Sie hatte nur verlernt, ihm zu vertrauen.
Was sich verändert hat
Heute trifft Katharina Entscheidungen anders. Weniger hektisch und aus dem Moment heraus. Dafür klarer, mit weniger Lärm im Kopf und mit mehr Vertrauen darauf, dass das, was sich stimmig anfühlt, selbst dann richtig ist, wenn es sonst niemand versteht.
Heike hat sich von Nebenjobs verabschiedet, als ihr bewusst wurde, dass sie sich mehr wert ist als das, was sie dort bekommt.
Petra hat im Januar einen Schritt gewagt, den sie sich ein Jahr zuvor nicht hätte vorstellen können: zurück in die Präsenz, zurück in die Sichtbarkeit, auf ihre Weise.
Das hat sich erst ein paar Tage später so richtig gesetzt. Da saß ich und hatte Freudentränen.
Petra
Und manchmal fügen sich Ideen in perfekter Weise. Petra traf sich mit Stefanie. Sie stellte ihr eine Idee vor und fragte, ob sie Lust darauf hätte. Aus dieser Frage wurde ein Podcast.
Ich alleine hätte es null gemacht. Ich hätte es mir nicht mal zugetraut.
Stefanie
Der Podcast heißt Business, Bling & Bekenntnisse. Er existiert, weil zwei Frauen in einem Raum zusammengekommen sind, der Vertrauen möglich gemacht hat. Und manchmal entsteht aus Vertrauen etwas, das man sich vorher schlicht nicht vorstellen konnte.
Was die Zukunfts.Werkstatt ist
Sie ist weder ein Kurs noch ein Programm mit Modulen und Hausaufgaben. Auch kein Netzwerk, bei dem man sich austauscht und gegenseitig Sichtbarkeit schenkt. Sie ist im wahren Sinn des Wortes eine Werkstatt. Klar geführt, offen im Prozess und mit viel Raum für das, was sich entwickeln will.
Sie ist ein Ort, an dem bis zu zehn Frauen mit viel Erfahrung und einem leisen „Und jetzt?“ zusammenkommen. Im Gespräch und in der Resonanz der anderen finden sie heraus, was als nächstes wirklich dran ist. Jenseits dessen, was vernünftig wäre oder bislang funktioniert hat, sondern was ihr Weg ist. Den nur sie in dieser Weise gehen können.
Ich betrete bei dir eine Werkstatt mit unterschiedlichen Werkzeugen. Und ich komme immer mehr zu mir.
Stefanie
Das ist es, was hier passiert. Schritt für Schritt, Treffen für Treffen, alle vier Wochen. Solange, bis das, was in dir still geworden ist, wieder zu dir spricht.
Mehr Informationen findest du hier: Zukunfts.Werkstatt. Und kannst dort die hier zitierten Frauen in kurzen Videos auch live erleben.



